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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nachfolgende Geschäftsbedingungen regeln die geschäftlichen Beziehungen zwischen der Hammerwerk Veranstaltungsagentur, Jan Hendrik Geisler, Gelpestr. 2, 51766 Engelskirchen, (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden, insbesondere auch im Hinblick auf Vertragsschlüsse über die Website http://hammerwerk.net

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten für die Reservierung von Tickets ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(2) Der Kunde ist Verbraucher, soweit er nicht in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt; im Übrigen handelt er als Unternehmer.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Bestellung des Kunden im Online-Shop stellt ein Angebot dar. Die Bestellung erfolgt mittels Brief, Telefax, Telefon oder mittels Ausfüllen des Bestellformulars auf der Webseite des Anbieters. Bei der Bestellung hat der Kunde anzugeben, welche Zahlungsart er wählt. Beim Ausfüllen des Bestellformulars sind wahrheitsgemäße, genaue, aktuelle und vollständige Angaben zu den in den Anmeldeformularen abgefragten Daten zu machen. Bei nicht vollständig durchgeführten Angaben sowie im Falle von unglaubwürdigen oder fehlerhaften Angaben, behält sich der Anbieter das Recht vor, die Bestellung abzulehnen, unmittelbar rückgängig oder erst nach Rücksprache mit dem Kunden durchzuführen.

(2) Der Kaufvertrag ist geschlossen, wenn durch den Anbieter die Annahme erfolgt. Dies kann durch die Bestätigung der Bestellung oder die Ausführung der Lieferung erfolgen. Sollte es uns nicht möglich sein, Ihr Angebot anzunehmen, informieren wir Sie in jedem Fall darüber in elektronischer Form. 


(3) Die vertragsgegenständliche Leistung ergibt sich aus der Darstellung auf der Website.

§ 3 Vertragsgegenstand bei Gutscheinen

Ein Gutschein wird ohne Anspruch auf Teilnahme an einer bestimmten Vorstellung erworben. Bei der Reservierung löst der Anbieter den Gutschein ausschließlich nach Verfügbarkeit von Plätzen ein. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Gutscheins verjährt innerhalb der regelmäßigen Frist von drei Jahren nach Ausstellung (§ 195 BGB), gerechnet vom 31. Dezember des Ausstelljahres (§ 199 BGB).

§ 4 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben und sind vom Kunden zu tragen. Alternativ besteht die Möglichkeit der Abholung der Karten oder der Hinterlegung an der Kasse.

(3) Der Versand der Ware erfolgt nach der Wahl des Anbieters.

§ 6 Zahlungsmodalitäten

(1) Der Kunde kann die Zahlung per Barzahlung, Vorkasse, Sofortüberweisung oder PayPal vornehmen. Schulen, Behörden, Unternehmen und Vereine können darüber hinaus nach vorheriger Absprache gegen Rechnung bezahlen. Für Zahlungen über externe Zahlungsanbieter gelten deren AGB. Bei Gruppen ab 10 Personen muss die Bezahlung der Eintrittskarten bis spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsdatum erfolgen. Bei Einzelpersonen kann eine Abholdung und Zahlung der Karten bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn erfolgen. Danach wird Ihre Reservierung kostenpflichtig (grundsätzlich in voller Höhe) storniert und der reservierte Platz wenn nötig anderweitig besetzt.

(2) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung auf der Rechnung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. Im Verzugsfall ist der Anbieter berechtigt, für das Jahr Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verlangen. Bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, behalten wir uns die Verzinsung von Entgeltforderungen im Verzugsfall mit einem Zinssatz von acht Prozentpunkten über dem Basiszinssatz vor. Wir behalten uns vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen, § 288 Abs. 3, 4 BGB.

(4) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur dann zu, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig gerichtlich festgestellt, unbestritten oder schriftlich durch den Anbieter anerkannt wurden. Dies gilt nicht für Ansprüche, die infolge einer vorsätzlichen Handlung/Pflichtverletzung des Anbieters entstehen.

(5) Sie können ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben soweit die Ansprüche aus dem gleichen Vertragsverhältnis resultieren.

§ 7 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

§ 8 Haftung

(1) Wir schließen unsere Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten (Kardinalpflichten), Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen unserer Erfüllungsgehilfen. Eine wesentliche Vertragspflicht liegt vor, wenn sich die Pflichtverletzung auf eine Pflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Kunde vertraut hat und auch vertrauen durfte.

(2) Soweit keine vorsätzliche Vertragsverletzung vorliegt, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, es sei denn es liegt ein Fall zwingender Haftung nach dem Produkthafuntgsgesetz vor.

(3) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnung (z.B. Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile zur Kündigung.

(4) Bei schuldhafter Verunreinigung von Bekleidung oder anderer Gegenstände durch uns oder unsere Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen wird für die Reinigungskosten gehaftet. Sollte eine Reinigung unmöglich sein, so wird der Schaden ersetzt. Hierzu hat der Kunde die erforderlichen Angaben (Belege oder Kaufpreisbestätigungen) zu erbringen und das Kleidungsstück oder den Gegenstand auszuhändigen.

§ 9 (Ausschluss des) Widerrufsrechts

Verbraucher haben bei Verträgen, die im Wege des Fernabsatzes (unter Einsatz von Fernkommunikationsmitteln wie Fax, E-Mail, Internet oder Telefon) geschlossen werden grundsätzlich ein Widerrufsrecht.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Vorschriften über Fernabsatzverträge keine Anwendung finden auf Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Unterbringung, Beförderung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie Freizeitgestaltung, wenn sich der Unternehmer bei Vertragsschluss verpflichtet, die Dienstleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen. Dies ist hinsichtlich von Tickets, die für einen bestimmten Tag gebucht werden, der Fall.

Jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit unmittelbar nach Bestätigung durch den Anbieter bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Karten.

Im Übrigen gilt das Folgende:

- Widerrufsbelehrung -

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von einem Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

Hammerwerk Veranstaltungsagentur (Einzelunternehmen)
Inh. Jan Hendrik Geisler
Gelpestr. 2
51766 Engelskirchen

info@hammerwerk.net

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung müssen Sie keinen Wertersatz leisten. Wertersatz für gezogene Nutzungen müssen Sie nur leisten, soweit Sie die Ware in einer Art und Weise genutzt haben, die über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter "Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise" versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist.

Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

- Ende der Widerrufsbelehrung -

§ 10 Rücksendekosten bei Ausübung des Widerrufsrechts

Im Falle des Bestehens und der Ausübung Ihres Widerrufsrechts nach § 312d Abs. 1 Satz 1 BGB, müssen Sie die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zahlen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40,- Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht haben. In allen anderen Fällen tragen wir als Verkäufer die Kosten der Rücksendung.

§ 11 Exklusivveranstaltungen

(1) Für Exklusivveranstaltungen fragen Sie bitte direkt bei uns an. Eine Online-Buchung ist nicht möglich. Auf Ihre Anfrage hin unterbreiten wir jedoch gern ein Angebot. Abweichend zu den vorgenannten Bestimmungen gilt das Folgende.

(2) Der Anbieter hält sich an Angebote für Exklusivbuchungen, soweit nicht ausdrücklich anders schriftlich ausgewiesen, vier Kalenderwochen gebunden. Bitte unterzeichnen Sie das Angebot rechtsverbindlich – bei Firmen mit vollständigen Firmenangaben. Sobald wir die Buchung schriftlich empfangen haben, ist die Buchung getätigt. Ein Fax genügt.
(3) Vier Kalenderwochen vor der Veranstaltung werden 50% des gesamten Vertragspreises gezahlt, sofern dieser über € 4.000,00 liegt; der Rest von 50% bis spätestens zwei Kalenderwochen vor der Veranstaltung. Die Bezahlung der Zusatzleitungen (DJ, Tischdekoration etc.) und Essensbestellungen (Büfett oder Menü) erfolgt bis spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsdatum.
(4) Im Fall von Stornierungen (ersatzlose Aufhebung des Vertrages) von Exklusivveranstaltungen gelten die nachfolgend aufgelisteten Stornierungskosten:

42 bis 21 Tage vorher    50 % des gesamten Vertragspreises

20 bis 11 Tage vorher    75 % des gesamten Vertragspreises

ab 10 Tage vorher       100 % des gesamten Vertragspreises

§ 12 Vorstellungsausfall /Programmbesetzung

(1) Muss ei­ne Vor­stel­lung aus­fal­len, so tauscht der Ver­an­stal­ter die Ein­tritts­kar­ten ge­gen Kar­ten der glei­chen Preis­grup­pe für ei­nen an­de­ren Vor­stel­lungs­ter­min um oder er­stat­tet den Kauf­preis ge­gen Rück­ga­be der Ein­tritts­kar­te. Der Tausch oder die Rück­ga­be muss in­ner­halb von 2 Wo­chen nach dem Vor­stel­lungs­aus­fall beim Anbieter er­fol­gen. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che des Kun­den sind aus­ge­schlos­sen.

(2) Der Anbieter behält sich vor, die angekündigte Besetzung eines Programms auch kurzfristig zu ändern bzw. Künstler auszutauschen, wenn die Zusage eines bestimmten Künstlers nicht explizit Vertragsbestandteil ist. Einen Anspruch auf Gewährleistung, insbesondere ein Rückgaberecht oder ein Recht auf Preisminderung für die erworbenen Karten entsteht hieraus nicht.

§ 13 Im Veranstaltungssaal

(1) Män­tel, Schir­me, Stö­cke, gro­ße Ta­schen und ähn­li­che Ge­gen­stän­de müs­sen an der Gar­de­ro­be zur Auf­be­wah­rung ab­ge­ge­ben wer­den. Die Ge­bühr für die Gar­de­ro­be wird an der Gaderobe ausgezeichnet und versteht sich inklusive Mehrwertsteuer.

(2) Das Hängen von Jacken über die Stühle im Veranstaltungssaal ist untersagt.

(3) Im Veranstaltungssaal sind Ton-, Film- und Vi­deo­auf­nah­men je­der Art un­ter­sagt. Fotoaufnahmen sind nur ohne Benutzung des Blitzlichts gestattet.

(4) Der Anbieter ist nicht für vergessene, ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne oder ge­stoh­le­ne Sa­chen ver­ant­wort­lich.

(5) Das Recht, den Ein­lass aus wich­ti­gem Grund (ge­gen Rück­erstat­tung des Nenn­wer­tes der Ein­tritts­kar­te) zu ver­weh­ren, bleibt vor­be­hal­ten.

§ 14 Vertragsspeicherung

(1) Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen werden Ihnen nach Vertragsschluss übersendet. Bitte speichern Sie diese vorsorglich zudem selber, indem Sie sie über die Druckfunktion Ihres Browser ausdrucken.

(2) Wir weisen darauf hin, dass Sie, wenn Sie das jeweilige Angebot aufrufen, den Vertragstext abrufen und durch Ausdrucken sichern sollten. Eine Speicherung des Vertragstextes in wiedergabefähiger Form bieten wir nicht an. Diese müssten Sie daher selbst veranlassen (z.B. durch Screenshot des jeweiligen Angebotes bzw. Umwandeln des Vertragstextes in pdf-Format).

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.